Re: Stabilisierungstechniken
Verfasst: Di 14. Jul 2009, 14:30
Traumfreunde
Wie du wohl schläfst? Auf dem Rücken, auf dem Bauch, auf der Seite? Und wie sieht dein Bett aus? Klein und weich, groß und hoch? Wachst du mitten in der Nacht manchmal mit dem Gefühl auf, etwas geträumt zu haben? Etwas Schönes oder Schlimmes? Vielleicht hast du den Weg ins Traumland mit einem Plüschtier, mit einer Puppe oder einem Traumkissen gefunden? - Diese Geschichte erzählt von Träumen und von den Traumfreunden. Sie ist für dich.
Alexander träumt. Er fällt ohne Fallschirm und ohne Flügel von einem hohen Berg. Voller Angst schreit er: "Hilfeeee!" In diesem Moment kommt ein prächtiger Papagei herbeigeflogen und ruft: "Schnell, breite deine Arme aus und leg den Kopf in den Nacken!" Alexander wagt nicht, seinen Kopf zu heben. Er schaut in die Tiefe und zittert vor Angst.
"Schau in den Himmel und öffne die arme!", schreit der Papagei. Nun befolgt Alexander den Rat. Sofort bremsen die Arme den fliegenden Fall.
"Prima, gut gemacht! Jetzt kannst du mit deinem Zeigefinger und deinem kleinen Finger dir Richtung bestimmen, in die du fliegen willst." Der Papagei fliegt voraus und Alexander folgt ihm.
Übrigens, ich heiße Papito", sagt der Vogel. "Ich bin ein Traumfreund."
Beide fliegen direkt auf ein großes Gebäude zu. "Traumkino" steht über dem Eingang. "Willkommen im Traumland!", sagt Papito. "Danke für die Rettung", antwortet Alexander, immer noch bleich vor Schreck. "Ich wünschte, du würdest jedes Mal auftauchen, wenn ich einen Alptraum habe." "Ich werde dir das Geheimnis der Traumfreunde zeigen. Komm mit ins Traumkino!", sagt Papito. "Traumkino? Das klingt spannend." Alexander ist begeistert.
Sie steigen viele Treppen hoch und kommen in einen geheimnisvollen Raum, in dem Filmspulen liegen und Apparate mit vielen Knöpfen herumstehen. Neugierig schaut sich Alexander alles an. Durch ein Fenster sieht er einen großen Kinosaal mit einer riesigen Leinwand.
Auf dem Schaltpult blinkt mit einem Mal ein Knopf: "Drachen und Hexen". Papito drückt ihn rasch und auf der Leinwand erscheint eine Feuerhexe. Sie reitet auf einem Drachen und verfolgt ein Kind. Alexanders Herz klopft bis zum Hals. Er merkt, dass er den Alptraum eines anderen Kindes sieht.
Die Hexe treibt das Kind in einen dunklen Wald, es rennt um sein Leben und ruft: "Traumfreunde, helft mir!" "Nun wirst du sehen, wie wir Traumfreunde schicken", sagt Papito. Er überlegt kurz, dann drückt er einen grünen Knopf mit der Aufschrift: "Eichhörnchen".
Alexander fragt sich, was so ein kleines Tier gegen die Hexe und den Feuerdrachen ausrichten kann. Immer noch rennt das Kind um sein Leben. Plötzlich eilt ihm ein Eichhörnchen voraus und ruft: "Komm, lauf mir nach!" Das Eichhörnchen rennt zwischen eng stehenden Bäumen durch. Der Drache und die Hexe können kaum folgen. Schnell schlüpft das Eichhörnchen in einen hohlen Baum, das Kind folgt ihm. Schnaubend rennt der Drache am Baum vorbei und die Hexe schreit: "Schnell, es will uns entwischen!"
Erleichtert atmet das Kind auf im Baum. "Nimm diese zwei Nüsse in die Hände", sagt das Eichhörnchen, "und drücke sie, so fest du kannst. Dazu sagst du dreizehnmal: "Ich knacke die Nuss!"
"Ich knacke die Nuss! Ich knacke die Nuss! Ich knacke die Nuss! ich knacke die..." Dann öffnet das Kind seine Hände wieder und staunt: in der Linken steht eine ganz kleine Hexe und in der Rechten ein ganz kleiner Drache. In diesem Augenblick wird das Bild auf der Leinwand blass und der Knopf auf dem Schaltpult blinkt nicht mehr. Alexander beruhigt sich wieder.
Papito zeigt auf die linke Knopfreihe: "Schau, diese Knöpfe leuchten bei einem Alptraum auf." Alexander liest auf den orangen Knöpfen: "Drache, Hexe, Ungeheuer, versinken, ..."
"Bei mir hat sicher der Knopf "Herunterfallen" geblinkt, Papito!" Dann betrachtet er die rechte Seite des Schaltpults. Über den vielen grünen Knöpfen steht: "Traumfreunde". Darunter liest er: "Delfin, Schildkröte, Eichhörnchen, Pferd, Fee, Kraftwolke, Zauberschwert, ..." - "Siehst du", sagt Papito, "wie viele Helfer es gibt." - "Dann hat also jedes Kind Traumfreunde!" Alexander ist erleichtert. Plötzlich blinken alle Knöpfe auf der rechten Seite. "Was bedeutet denn das?", fragt Alexander. "Das ist der Rat der Traumfreunde", erklärt Papito. "Jedes Kind kann sich vor dem Einschlafen den Rat der Traumfreunde bestellen. Falls es dann einen bösen Traum haben sollte, beraten alle Traumfreunde, wer von ihnen helfen soll." - "Können wir das auch sehen?", fragt Alexander. Papito drückt einen Knopf mit der Aufschrift: "Rat der Traumfreunde". Auf der Leinwand verfolgt ein mächtiger Tiger mit Gew*ltigen Sprüngen ein Kind. Alexander wird vor Aufregung ganz heiß. Welchen Traumhelfer wird der Rat wohl schicken? Da, ein Vogelschwarm fliegt über das fliehende Kind. Die Flügel rauschen.
"Steh, dreh, ... der Gefahr ins Auge seh!"
"Steh, dreh, ... der Gefahr ins Auge seh!"
"Steh, dreh, ... steh, dreh!"
"Mach's, mach's!", schreit Alexander, denn er weiß, dass die Vögel Recht haben. Sein Vater hat ihm einmal erklärt, dass Tiger sich ganz lange in die Augen sehen, um ihre Kräfte zu messen. Wer zuerst wegschaut, hat verloren. "Dreh dich um!", schreit Alexander aus Leibeskräften.
Jetzt hat das Kind die Vögel verstanden. Es bleibt stehen, dreht sich um und schaut dem Tiger direkt in die Augen. Der erschrickt und bleibt ebenfalls stehen. Beide starren sich an.
Alexander kommt es wie eine Ewigkeit vor. "Halt durch", ruft er dem Kind zu, obwohl er weiß, dass es ihn nicht hören kann. In diesem Augenblick kehrt der Vogelschwarm um und fliegt ganz schnell auf den Tiger zu, der erschrocken hoch schaut. Das Kind hat gewonnen. Der Tiger hat zuerst weggeschaut. Knurrend zieht er sich zurück.
"Das waren tolle Traumhelfer!" Alexander ist begeistert. Aber nach all diesen Aufregungen ist er nun müde und sehnt sich nach seinem Bett. Doch da leuchten wieder zwei Knöpfe auf, dieses Mal gleichzeitig ein oranger und ein grüner, Sofort ist Alexander wieder hellwach. Neben den Wörtern "Sumpf" und "Schildkröte" blinkt es. "Was bedeutet das?", fragt Alexander. "Das ist ein Kind", erklärt Papito, "das unsere Hilfe nicht mehr braucht. Es kann selber den richtigen Traumfreund rufen. Lass uns versuchen, den Traum noch zu sehen."
Papito drückt beide Knöpfe und erwischt den Traum noch knapp. Er spult ihn zurück und sie können ihn sehen, obwohl er bereits fertig geträumt ist. Sie beobachten, wie ein kleines Mädchen in einen Sumpf gerät. Bereits steckt es bis zu Brust in Schlamm, der es gefangen hält und langsam in die Tiefe zieht. Endlich erinnert sich das Kind an seine Traumhelfer und ruft: "Traumfreunde, helft mir!" Und auf einmal sinkt es nicht mehr weiter. Im Gegenteil. Nach und nach kommt es wieder hoch und unter seinen Füßen taucht der Panzer einer Schildkröte auf. "Setz dich auf meinen Rücken", sagt die Schildkröte. "Ich bringe dich sicher nach Hause."
"Fantastisch!", ruft Alexander. "Papito, kann ich auch lernen, die Traumfreunde zu rufen, wenn ich einen schlimmen Traum habe?"
"Ja", antwortet Papito. "Ja, du kannst sogar noch mehr. Du kannst dein eigener Traumfreund sein! Wenn du wieder einmal vom Herunterfallen träumst, wirst du dich daran erinnern, dass du nur die Arme auszubreiten brauchst. Weißt du, im Traum ist nämlich alles möglich."
Hilft u.a. bei Alpträumen
Wie du wohl schläfst? Auf dem Rücken, auf dem Bauch, auf der Seite? Und wie sieht dein Bett aus? Klein und weich, groß und hoch? Wachst du mitten in der Nacht manchmal mit dem Gefühl auf, etwas geträumt zu haben? Etwas Schönes oder Schlimmes? Vielleicht hast du den Weg ins Traumland mit einem Plüschtier, mit einer Puppe oder einem Traumkissen gefunden? - Diese Geschichte erzählt von Träumen und von den Traumfreunden. Sie ist für dich.
Alexander träumt. Er fällt ohne Fallschirm und ohne Flügel von einem hohen Berg. Voller Angst schreit er: "Hilfeeee!" In diesem Moment kommt ein prächtiger Papagei herbeigeflogen und ruft: "Schnell, breite deine Arme aus und leg den Kopf in den Nacken!" Alexander wagt nicht, seinen Kopf zu heben. Er schaut in die Tiefe und zittert vor Angst.
"Schau in den Himmel und öffne die arme!", schreit der Papagei. Nun befolgt Alexander den Rat. Sofort bremsen die Arme den fliegenden Fall.
"Prima, gut gemacht! Jetzt kannst du mit deinem Zeigefinger und deinem kleinen Finger dir Richtung bestimmen, in die du fliegen willst." Der Papagei fliegt voraus und Alexander folgt ihm.
Übrigens, ich heiße Papito", sagt der Vogel. "Ich bin ein Traumfreund."
Beide fliegen direkt auf ein großes Gebäude zu. "Traumkino" steht über dem Eingang. "Willkommen im Traumland!", sagt Papito. "Danke für die Rettung", antwortet Alexander, immer noch bleich vor Schreck. "Ich wünschte, du würdest jedes Mal auftauchen, wenn ich einen Alptraum habe." "Ich werde dir das Geheimnis der Traumfreunde zeigen. Komm mit ins Traumkino!", sagt Papito. "Traumkino? Das klingt spannend." Alexander ist begeistert.
Sie steigen viele Treppen hoch und kommen in einen geheimnisvollen Raum, in dem Filmspulen liegen und Apparate mit vielen Knöpfen herumstehen. Neugierig schaut sich Alexander alles an. Durch ein Fenster sieht er einen großen Kinosaal mit einer riesigen Leinwand.
Auf dem Schaltpult blinkt mit einem Mal ein Knopf: "Drachen und Hexen". Papito drückt ihn rasch und auf der Leinwand erscheint eine Feuerhexe. Sie reitet auf einem Drachen und verfolgt ein Kind. Alexanders Herz klopft bis zum Hals. Er merkt, dass er den Alptraum eines anderen Kindes sieht.
Die Hexe treibt das Kind in einen dunklen Wald, es rennt um sein Leben und ruft: "Traumfreunde, helft mir!" "Nun wirst du sehen, wie wir Traumfreunde schicken", sagt Papito. Er überlegt kurz, dann drückt er einen grünen Knopf mit der Aufschrift: "Eichhörnchen".
Alexander fragt sich, was so ein kleines Tier gegen die Hexe und den Feuerdrachen ausrichten kann. Immer noch rennt das Kind um sein Leben. Plötzlich eilt ihm ein Eichhörnchen voraus und ruft: "Komm, lauf mir nach!" Das Eichhörnchen rennt zwischen eng stehenden Bäumen durch. Der Drache und die Hexe können kaum folgen. Schnell schlüpft das Eichhörnchen in einen hohlen Baum, das Kind folgt ihm. Schnaubend rennt der Drache am Baum vorbei und die Hexe schreit: "Schnell, es will uns entwischen!"
Erleichtert atmet das Kind auf im Baum. "Nimm diese zwei Nüsse in die Hände", sagt das Eichhörnchen, "und drücke sie, so fest du kannst. Dazu sagst du dreizehnmal: "Ich knacke die Nuss!"
"Ich knacke die Nuss! Ich knacke die Nuss! Ich knacke die Nuss! ich knacke die..." Dann öffnet das Kind seine Hände wieder und staunt: in der Linken steht eine ganz kleine Hexe und in der Rechten ein ganz kleiner Drache. In diesem Augenblick wird das Bild auf der Leinwand blass und der Knopf auf dem Schaltpult blinkt nicht mehr. Alexander beruhigt sich wieder.
Papito zeigt auf die linke Knopfreihe: "Schau, diese Knöpfe leuchten bei einem Alptraum auf." Alexander liest auf den orangen Knöpfen: "Drache, Hexe, Ungeheuer, versinken, ..."
"Bei mir hat sicher der Knopf "Herunterfallen" geblinkt, Papito!" Dann betrachtet er die rechte Seite des Schaltpults. Über den vielen grünen Knöpfen steht: "Traumfreunde". Darunter liest er: "Delfin, Schildkröte, Eichhörnchen, Pferd, Fee, Kraftwolke, Zauberschwert, ..." - "Siehst du", sagt Papito, "wie viele Helfer es gibt." - "Dann hat also jedes Kind Traumfreunde!" Alexander ist erleichtert. Plötzlich blinken alle Knöpfe auf der rechten Seite. "Was bedeutet denn das?", fragt Alexander. "Das ist der Rat der Traumfreunde", erklärt Papito. "Jedes Kind kann sich vor dem Einschlafen den Rat der Traumfreunde bestellen. Falls es dann einen bösen Traum haben sollte, beraten alle Traumfreunde, wer von ihnen helfen soll." - "Können wir das auch sehen?", fragt Alexander. Papito drückt einen Knopf mit der Aufschrift: "Rat der Traumfreunde". Auf der Leinwand verfolgt ein mächtiger Tiger mit Gew*ltigen Sprüngen ein Kind. Alexander wird vor Aufregung ganz heiß. Welchen Traumhelfer wird der Rat wohl schicken? Da, ein Vogelschwarm fliegt über das fliehende Kind. Die Flügel rauschen.
"Steh, dreh, ... der Gefahr ins Auge seh!"
"Steh, dreh, ... der Gefahr ins Auge seh!"
"Steh, dreh, ... steh, dreh!"
"Mach's, mach's!", schreit Alexander, denn er weiß, dass die Vögel Recht haben. Sein Vater hat ihm einmal erklärt, dass Tiger sich ganz lange in die Augen sehen, um ihre Kräfte zu messen. Wer zuerst wegschaut, hat verloren. "Dreh dich um!", schreit Alexander aus Leibeskräften.
Jetzt hat das Kind die Vögel verstanden. Es bleibt stehen, dreht sich um und schaut dem Tiger direkt in die Augen. Der erschrickt und bleibt ebenfalls stehen. Beide starren sich an.
Alexander kommt es wie eine Ewigkeit vor. "Halt durch", ruft er dem Kind zu, obwohl er weiß, dass es ihn nicht hören kann. In diesem Augenblick kehrt der Vogelschwarm um und fliegt ganz schnell auf den Tiger zu, der erschrocken hoch schaut. Das Kind hat gewonnen. Der Tiger hat zuerst weggeschaut. Knurrend zieht er sich zurück.
"Das waren tolle Traumhelfer!" Alexander ist begeistert. Aber nach all diesen Aufregungen ist er nun müde und sehnt sich nach seinem Bett. Doch da leuchten wieder zwei Knöpfe auf, dieses Mal gleichzeitig ein oranger und ein grüner, Sofort ist Alexander wieder hellwach. Neben den Wörtern "Sumpf" und "Schildkröte" blinkt es. "Was bedeutet das?", fragt Alexander. "Das ist ein Kind", erklärt Papito, "das unsere Hilfe nicht mehr braucht. Es kann selber den richtigen Traumfreund rufen. Lass uns versuchen, den Traum noch zu sehen."
Papito drückt beide Knöpfe und erwischt den Traum noch knapp. Er spult ihn zurück und sie können ihn sehen, obwohl er bereits fertig geträumt ist. Sie beobachten, wie ein kleines Mädchen in einen Sumpf gerät. Bereits steckt es bis zu Brust in Schlamm, der es gefangen hält und langsam in die Tiefe zieht. Endlich erinnert sich das Kind an seine Traumhelfer und ruft: "Traumfreunde, helft mir!" Und auf einmal sinkt es nicht mehr weiter. Im Gegenteil. Nach und nach kommt es wieder hoch und unter seinen Füßen taucht der Panzer einer Schildkröte auf. "Setz dich auf meinen Rücken", sagt die Schildkröte. "Ich bringe dich sicher nach Hause."
"Fantastisch!", ruft Alexander. "Papito, kann ich auch lernen, die Traumfreunde zu rufen, wenn ich einen schlimmen Traum habe?"
"Ja", antwortet Papito. "Ja, du kannst sogar noch mehr. Du kannst dein eigener Traumfreund sein! Wenn du wieder einmal vom Herunterfallen träumst, wirst du dich daran erinnern, dass du nur die Arme auszubreiten brauchst. Weißt du, im Traum ist nämlich alles möglich."
Hilft u.a. bei Alpträumen